Baden in Wien

Wien ist eine der wenigen Millionenstädte, in der man im Sommer in Gehweite von der U-Bahn schwimmen gehen kann. Der Tagestarif in den städtischen Bädern liegt bei rund 8 € und ist damit fast überall gleich – der Unterschied liegt in Lage, Wasser und Betrieb. Acht Bäder aus dem Katalog, mit echten Preisen und Bewertungen.

Strandbad Gänsehäufel

22. Bezirk, Alte Donau

Das größte Strandbad der Stadt, auf einer Insel in der Alten Donau, mit 4,6 Sternen aus über 2.500 Bewertungen. 8,10 € Tagestarif. An heißen Wochenenden früh da sein – es kann ausverkauft werden.

Krapfenwaldlbad

19. Bezirk

Das Bad mit dem Blick: am Hang über Grinzing gelegen, 7,60 € und damit das günstigste auf dieser Liste. 4,6 Sterne. Terrassenlage heißt schattige Ecken am Nachmittag – angenehm, wenn es unten 35 Grad hat.

Straßenbahnerbad

22. Bezirk

4,6 Sterne, 8,10 €, und deutlich ruhiger als das benachbarte Gänsehäufel. Ursprünglich das Bad der Wiener Verkehrsbetriebe, heute öffentlich – der Geheimtipp unter den Freibädern im 22.

Strandbad Alte Donau

22. Bezirk

Direkter Einstieg in die Alte Donau statt Beckenwasser, 8,10 €, 4,5 Sterne. Gut mit einem Tretboot oder einem Abend am Wasser kombinierbar.

Bundesbad Alte Donau

22. Bezirk

8,50 € und historische Holzarchitektur direkt am Wasser – ein anderes Bad-Erlebnis als die Betonbecken der Nachkriegsbäder. Ebenfalls Einstieg in die Alte Donau.

Amalienbad

10. Bezirk

Das Jugendstil-Hallenbad von 1926, 8,10 €, ganzjährig offen. Architektonisch das schönste Hallenbad der Stadt; die Bewertung von 3,9 betrifft den Betrieb, nicht den Raum. Die Sauna ist separat.

Stadthallenbad

15. Bezirk

9 € und das Hallenbad für ernsthaftes Bahnenschwimmen – 50-Meter-Becken, ganzjährig, 4,2 Sterne. Die Wahl im Winter, wenn alle Freibäder zu haben.

Badeschiff

1. Bezirk, Donaukanal

Ein Pool in einem Schiff im Donaukanal, 10,50 € und damit das teuerste hier – dafür mitten in der Stadt und abends mit Barbetrieb. Kein Familienbad, eher ein Feierabendplatz.

Frequently asked

Was kostet Baden in Wien?

Der Tagestarif in den städtischen Bädern liegt bei rund 8 €, das Krapfenwaldlbad ist mit 7,60 € am günstigsten, das Badeschiff mit 10,50 € am teuersten. Kinder und Jugendliche zahlen deutlich weniger, in den Wiener Sommerferien ist der Eintritt für Kinder in vielen Bädern frei.

Wo kann man in Wien gratis baden?

An der Donauinsel und am Copa Beach ist der Zugang zum Wasser frei – kein Eintritt, keine Öffnungszeiten, dafür auch keine Kabinen und keine Aufsicht. Das ist die Gratis-Alternative zu den Bädern auf dieser Liste, aber kein bewachtes Bad.

Welche Bäder in Wien haben im Winter offen?

Die Hallenbäder: Amalienbad im 10. und Stadthallenbad im 15. Bezirk sind ganzjährig in Betrieb. Die Strandbäder an der Alten Donau sperren über den Winter zu. Movent zeigt am jeweiligen Tag nur, was tatsächlich offen hat.

Kann man in der Alten Donau schwimmen?

Ja. Die Alte Donau ist ein stehendes Gewässer mit Badewasserqualität; Strandbad Alte Donau, Bundesbad Alte Donau und Gänsehäufel gehen alle direkt hinein. Die Neue Donau und der Donaukanal sind etwas anderes – dort gilt Baden nur an ausgewiesenen Stellen.

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