Heuriger 10er Marie
16. Bezirk, OttakringDer älteste Heurige Wiens, urkundlich seit 1740. Im 16. Bezirk und damit ohne Grinzing-Anfahrt erreichbar. 4,2 Sterne aus über 2.400 Bewertungen – der Klassiker, mit dem man anfängt.
Wien ist die einzige Millionenstadt mit nennenswertem Weinbau innerhalb der Stadtgrenze, und der Heurige ist die Institution, die daraus entstanden ist. Die Faustregel: Grinzing ist die bekannte Adresse, Nussberg und Stammersdorf sind die, wo Wienerinnen und Wiener hinfahren. Acht Adressen aus dem Katalog, sortiert nach dem, wofür sie tatsächlich gut sind.
Der älteste Heurige Wiens, urkundlich seit 1740. Im 16. Bezirk und damit ohne Grinzing-Anfahrt erreichbar. 4,2 Sterne aus über 2.400 Bewertungen – der Klassiker, mit dem man anfängt.
Buschenschank mitten im Weingarten mit Blick über die ganze Stadt. Kein Innenraum der Rede wert – das ist ein Schönwetter-Ort, und bei Sonnenuntergang der schönste auf dieser Liste. Nur saisonal offen.
Mit 4,7 Sternen der bestbewertete Heurige im Katalog. Kein Weingarten, kein Ausblick – ein Grätzllokal, das die Heurigenidee in den dichten Stadtteil holt. Der Gegenentwurf zum Tourismus-Heurigen.
Beethoven hat hier 1817 gewohnt, und das Haus lebt bis heute davon. 4,3 Sterne, eigenes Weingut, ganzjährig offen – der zuverlässigste der bekannten Adressen, auch im Winter.
4,5 Sterne und deutlich weniger Busgruppen als die Grinzinger Hauptstraße, obwohl es im selben Bezirk liegt. Gute Küche neben dem Wein – hier isst man wirklich, nicht nur zur Grundlage.
4,5 Sterne, weit draußen im 22. und praktisch nur von Einheimischen besucht. Wer den Heurigen ohne jede Kulisse für Gäste sucht, fährt hierher – Anfahrt allerdings ohne Auto mühsam.
Stammersdorf ist das zweite Weinbaugebiet der Stadt und wird von Gästen fast völlig übersehen. 4,3 Sterne, eigenes Weingut, und ein spürbar anderes Publikum als in Grinzing.
Wenn es Grinzing sein soll, dann hier: 4,3 Sterne aus über 2.200 Bewertungen, ganzjährig offen und groß genug, dass man auch spontan einen Platz bekommt. Touristisch, aber ehrlich gut.
Ein Buschenschank darf nur den eigenen Wein und kalte Speisen ausschenken und hat oft nur saisonal offen – Wieninger am Nussberg ist ein typisches Beispiel. Ein Heuriger im weiteren Sinn kann eine volle Küche haben und ganzjährig aufsperren, wie Mayer am Pfarrplatz.
Wieninger am Nussberg – Buschenschank direkt im Weingarten mit Blick über Wien. Nur bei Schönwetter und nur in der Saison sinnvoll; bei Regen gibt es dort kaum Unterstand.
Grätzlheuriger im 15., Dorfheuriger Breitenlee im 22. und die Stammersdorfer Adressen im 21. Bezirk. Die Grinzinger Hauptstraße ist das andere Extrem – nicht schlecht, aber auf Gäste ausgelegt.
Die ganzjährigen ja – Mayer am Pfarrplatz, Zum Martin Sepp und 10er Marie. Die Buschenschanken am Nussberg richten sich nach der Saison und dem Wetter. Movent zeigt an jedem Tag nur, was tatsächlich aufgesperrt hat.
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